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Hamburg oh du mein Hamburg.

28. April 2010

So!

Es gibt gute Nachrichten!

Endlich habe ich meine “Internet lose Zeit” hinter mir und kann wieder fröhlich in der Weltgeschichte rumbloggen und -surfen.

Hamburg hat mich ebenfalls vollkommen in sich aufgesogen und ich fühle mich pudelwohl.

Das gerade angefangene Praktikum ist zwar anstrengend und nicht immer schön, aber wenigstens erlebe und lerne ich einiges.

Das fängt bei harmlosen Schubsereien am ZOB an und hört bei großem Polizei Aufgebot auf.

Heute wurde ein Mercedes Cabriolet von einer Bierflasche angesprungen und ich bin froh gewesen, dass ich außerhalb der Splitter-Zone gestanden habe.

Die Bierflasche hat eine Bruchlandung (im wahrsten Sinne des Wortes) vollzogen, von oben kommend natürlich.

Von den Tätern fehlt jedoch noch jede Spur.

Aber soweit ich das beurteilen kann wurde nichts weiter beschädigt und das Dach des Autos ist ebenfalls noch heile.

Gestern saß ich einem Nazi gegenüber der sehr offenherzig mit verbotenen Symbolen durch die Öffentlichkeit getapert ist und was genau Samstag (also am ersten Mai) auf mich zu kommt, darüber möchte ich noch keine Vermutungen von mir geben.

Heute wurde ich jedoch Zeugin einer schrecklichen Mode Sünde.

Interessanter weise, kann man an Hamburg sehen, dass viele Menschen zwar Geld haben aber wirklich keinen Geschmack.

Und das wird einem wirklich Täglich vor Augen geführt.

Genau so eben diese Frau heute.

Es fing bei einem schlecht geschnittenem Bob an. Nun kann sie ja nur bedingt etwas dafür, wenn der Friseur ihre Frisur verhunzt. Doch für das, was sie an hatte, war nur sie allein verantwortlich.

Das Kleid allein war auch noch recht hübsch. Fühlingsfarben und Blumenmuster. Völlig legitim.

Aber die Schuhe! Meine Güte…. GOLDENE COWBOY STIEFEL…. das muss doch wirklich nicht sein, oder?

Es tut mir ja Leid, dass ich ihr so aufdringlich hinterher starren musste aber ein so dickes Ei legt wirklich kaum eine Henne hier.

Wie sagte mal ein sehr verwirrter Mann zu mir “jedem seine eigene Geschmacksverirrung”.

Doch irgendwo hört es dann doch auf…

in diesem Sinne wünsche ich allen noch einen wirklich wunderschönen Abend.

Ich für meinen Teil, werde nun meine neu zurück erlangte Freiheit genießen und die Zeit mit meinem gerade allerliebsten Gegenstand, meinem Laptop verbringen.

Herzallerliebste Grüße aus dem wirklich sehr schönen Hamburg,

Amelié.

Ein Kommentar Eins hinterlassen →
  1. 30. April 2010 7:22 am

    Ja, Hamburg. Die Stadt der güldenen… Cowboystiefel!?
    Und ich dachte grad noch so, die Hamburg Bloggerin, die quietschbunte Plastik-Eier (Inhalt: fleur de sel für 9,90 EUR / 100g) in ihrem Blog bejubelt ist plemm-plemm. Aber goldene Cowboystiefel schlagen das natürlich um Längen ;)

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