Tag des offenen Ateliers – oder amelie in love

2009 November 30
von amelie2ar

„ge la“, Gela Dunecke.


Diesen Namen werde ich in Zukunft mit toller Mode und klasse Stoffen in Verbindung bringen und ich danke meiner Mutter, dass sie mich auf den Tag des offenen Ateliers dieser Dame aufmerksam gemacht hat.

Was macht Frau Dunecke für Mode?

Klare, raffinierte und farbige. Lange, schmeichelnde und fesselnde. Schlanke, kurze und schmückende.

Man findet Basics oder etwas für die Freizeit und den Job. Dabei kann man sich auch ruhig mal etwas trauen und diverse Kombinationen probieren.

Aufgrund der Menge, die vorhanden ist kann man natürlich nicht auf alles hinweisen doch habe ich wie ich denke eine ganz schöne Auswahl getroffen und stelle hier ein bisschen was vor.

Toll ist zum Beispiel diese Hose hier (vielen Dank nochmal an die Dame, die spontan als Model eingesprungen ist):



Für einen Abend, an dem einem die Blicke gehören sollen, würde ich diesen Mantel als passend bezeichnen:


Fesselnd ist unteranderem dieses Arrangement. Dafür sorgt schon die Jacke und garantiert eine schöne Rückenansicht:


Nun fürs erste ein Letztes Exemplar, dass durch Kleinigkeiten begeistert:


Nun sollte ein erster Einblick in die Modewelt von gela existieren. Um an die Klamotten ranzukommen sollte man nach Fischerhude, im Norden deutschlands fahren und Gela Dunecke persönlich einmal kennenlernen.

Ich kann nur sagen, es lohnt sich!

Man wird eine aufgeweckte Frau vorfinden, die einen standfesten Eindruck macht. Sie weiß was sie erreichen möchte und ist sich nicht zu schade ihre Kunden persönlich zu beraten und willkommen zu heißen.

Schön fand ich auch, dass Frau Dunecke sich für jede Kundin Zeit genommen hat und auch mal etwas abgesteckt hat um das Ergebnis einer Änderung zu präsentieren.

Man kann eine Designerin mit Herz und Seele bei der Arbeit beobachten und sich fachgerechte Tipps abholen.

Und aller spätestens wenn das neue Atelier fertig ist, werde ich nicht drum rum kommen einmal wieder in Fischerhude zu halten, um meinen Kleiderschrank  zu füllen.

Das ist Gela Dunecke, um einen Eindruck zu verschaffen, wer die Mode gestaltet.

 

Fotos: Amelie

Zwei Null Eins Zwei – oder wie die Welt uns den Untergang erspart

2009 November 25
von Janick

Vor kurzem habe ich eine amüsante Doku über Roland Emmerich auf arte gesehen. Der Titel: Mein Kampf… äh, fast: Mein Leben. Worum ging es? Um 2012 und vielleicht auch ein bisschen um seine bescheidene Villa, seine Schwester Ute (oder war es doch seine Frau? oder beides?), seine Arbeit und seine Dildo-Sammlung u.a.!

2012 ist übrigens seine bisher achte Regiearbeit in Hollywood. Respekt! Wo bekommt er bloß immer nur die Unterstützung für sowas her?! Naja, die Doku war interessant, steckte hinter Roland Emmerich eben doch nur ein ganz normaler Deutschmann mit akribischer Ungeduldsamkeit. Alles in allem ein Sympathisant, der es zu etwas geschafft hat. Aber warum gerade jetzt so eine Doku über ihn, fragte ich mich? Es gab doch hin und wieder mal so was ähnlich über ihn zu sehen?

Tja, da dröhnt mal wieder mächtig die Werbetrommel für seinen neuen Film. Sein neues Grundstück und seine neue Villa darf auch nicht fehlen, die er günstig ersteigern konnte. Das große Grundstück wurde früher von einem verkannten Star gekauft – Name ist mir entfallen. Roland hat derweilen schon überall seinen Stempel aufgedrückt und es sich gemütlich gemacht. Dann hier und da redet man mal wieder von 2012. Denn eigentlich ist es nur eine elegant vertuschte Making-Of-Kurzdoku, die mit ein paar Schmankerl aus seinem früheren Leben und Filmen besprüht wird. Damit die ganze Mammutproduktion von 2012 in einem günstigen Licht steht, werden einfach mal eine Reihe von Bekannten und Freunden in seine Villa eingeladen und alles dokumentarisch von Kameraleuten auf Band aufgenommen. Damit die Dramaturgie auch im Privatleben nicht zu kurz kommt, wird der ganze Aufwand in der Küche festgehalten. Nur Roland darf nicht mitmischen. Könnte er aber, wenn er wollte. Klug trägt er einen fehlerfreien Vortrag zum Thema Kochen bei. Ute lächelt. Das kann er wohl wirklich umsetzen, was er da gerade vorgetragen hat. Alle Achtung.

Dann sieht man frühere Aufnahmen von seinen Eltern, die Roland nach Washington D.C. mitgenommen hatten und er durfte mal am Weißen-Haus-Zaun rumgreifen und sich darum schlängeln. Seine Bewunderung für das weiße Haus ist auch in seinen Filmen deutlich zu spüren. So musste das „unbefleckte“ Haus schon für zahlreiche Zerstörungen herhalten. Das sollte im neuen Film auch nicht anders kommen. Darum nahm Roland seinen ganzen Symbolitätswahnsinn und verpasste J.F.Kennedy einen Cameo-Auftritt. Perfekt! Dann noch die bildgewaltige Effektarena, die in jeder Szene zu erahnen ist. Da outet sich Roland schon als einen effektgeilen Nymphomanen. Um etwas Unglaubliches in einen Film verpacken zu können, bedarf es eben einer Priese Verrücktheit. Aha!

Beim mächtigen Zeus, den Film muss ich sehen! So bin ich auch vor kurzen in diesen Film gleich reingesprungen! Endlich wieder ein Roland-Emmerich im Kino. Ich war gespannt und was ich sah, hat mich schlagartig wieder in den Sessel zurücksinken lassen… Der Handlung konnte man zwar folgen, aber keinen Glauben schenken. Aber was habe ich schon zu erwarten? Glauben ist im Kino tabu. Dabei gibt es in Rolands Filmen meistens einen zweiten Handlungsstrang: nämlich den Effektstrang. Dieser strangulierte sich aber in vielen überirdischen Ice-Age-tiefstürzenden Szenen. Bildgewaltig schon, eine Augenweide, aber ein totales Unwetter von Effekten. Aber alles in allem mächtigst unterhaltend. Das sollte man Roland mal nicht vorenthalten. Wenn einer weiß, wie man ein Flugzeug und eine U-Bahn miteinander in der Luft tanzen lassen kann, dann auch nur Roland!

Was er auf jeden Fall auch kann: Jede dramatische und lebensbedrohliche Szene kann er in einer einzelnen Millisekunde zum Guten wenden. Brilliant. Dabei jongliert er mit dem Realismus so genial, dass er in Nahaufnahmen die drohende Gefahr so zu zügeln weiß, dass ein nahender Abgrund, der vorher mit einer unmessbaren Geschwindigkeit auf die Protagonisten zuraste, nur noch 1 cm/s zu bröckeln vermag. Timing!

Das Ende ist dann schließlich die Kür Emmerichs: Bombastische Bauten passen gar nicht mehr auf die Leinwand und lassen den Mount Everest kitzel-klitze-klein aussehen! Das, was er uns schon mit Godzilla zu demonstrieren wusste, weiß er beim aktuellen Projekt wieder besser. Was allerdings dann kommt, ist so Roland-Emmerich-like, dass ich den Film gar nicht sehen brauchte, aber er hat trotzdem schön Spaß gemacht und ich freue mich mal wieder auf den nächsten Emmerich.

Danke schön, Herr Emmerich. ;-)

Der moderne Christbaumschmuck

2009 November 23
von amelie2ar

Ich sitze gerade im Zug in Richtung Heimat!

Und da habe ich mir gedachte, dass ich was zu dem heute gesehenem schreiben könnte.

Aus dem ganz einfach Grund, dass ich relativ gebannt auf eine Frau geguckt habe und den Blick einfach nicht mehr abwenden konnte.

Da wurde mir von neuem bewusst, dass ja bald Weihnachten ist.

In Jena steht auch vor der Goehte Galerie bereits ein riesen, bisher jedoch noch ungeschmückter Baum und selbst ich (ein Vorweihnachtsgebäck Verweigerer) habe bereits die ersten Spekulatius gegessen.

Um wieder zur Frau zu kommen…

Diese doch schon ältere Dame hätte perfekt als Weihnachtsschmuck an den riesen Baum vor der Goethe Galerie gepasst.

Ich hatte leider nicht so schnell meine Kamera aus der Tasche gekramt und so bog der Bus um die Ecke und ich hatte lediglich den bleibenden Eindruck im Kopf.

Nun ja… um nun endlich zu ihrem Mantel zu kommen…

Gold. Gold. Gold. Ach und Gold!

Ein einziges goldenes Stück Stoff, dass durch ihre doch eher füllige Figur pompös wirkte und einem keine Chance lies sie zu übersehen. Nicht nur ich habe sie mit meinen Augen verfolgt.

Äußerlich erinnerte sie mich an eine der Beschreibungen J. K. Rowlings von Mrs. Weasley!

„Links und rechts die Hühner aufscheuchend, kam Mrs Weasley über den Hof marschiert. Und für eine kleine, kugelrunde Frau mit freundlichem Gesicht sah sie einem Säbelzahntiger erstaunlich ähnlich.“ (HP2, 3)

Ihre Haare waren ebenso wie bei Mrs Weasley feuerrot und sie war alles in allem eine recht kleine Person.

Doch wie es dann oft so ist… Gold alleine ist nicht genug und so kam zu all dem Gold dann noch eine große Menge Glitzer was die Christbaumkugel perfekt machte.

Ich hoffe wirklich, dass ich sie nochmal zu Gesicht bekomme… und dann bin ich auf alles vorbereitet. Meine Kamera wächst derweil in meine Handfläche ein.

So kann ich sie wenigstens nicht verlieren oder zu lange fürs ‚aus-der-Tasche-holen‘ brauchen.

Blöd wird es nur, wenn sie kaputt geht oder ich mir eine neue kaufe…..

Ich habe mal im Internet etwas gestöbert und bin noch auf zwei weiter goldene Mäntel gestoßen.

In diesem Fall von Apart, gesehen bei Heine.

Aber schöner finde ich sie auch in diesem Fall nicht, wobei… ich muss gestehen der Erste würde mir in einer anderen Farbe oder an einer jungen Dame mit Cocktailkleid gefallen!

Hier:


Fotos: heine

Rosa Chá, gefällt!

2009 November 18
von amelie2ar

Rosa Chá„, ein brasilianisches Label, dass mich immer wieder begeistert!

In der jetzigen Prêt-à-Porter Schau für Frühjahr/Sommer 2010 in New York, kann man wieder sehr schöne Teil finden.

Viel Jeans, Pünktchen, schöne Schnitte und tolle Taillen (Bikini-) Hosen und auch Röcke.

Seine Farbwahl: Orange, Gelb und helles Grün. Das wirkt frisch und macht fröhlich.

Ein Lob an Alexandre Herchcovitch, der seinen Job, meiner Meinung nach, wirklich gut macht. Es war eine gute Entscheidung sich nach dem Aus zwischen Amir Slama und Rosa Chá mit Herchcovitch als Creative Director neu zu schmücken.


Besonders schön finde ich auch die Kombination aus kleinen Clutches, auffallend großem Schmuck und den tief schwarzen, runden Sonnenbrillen (bei denen man aufgrund der Form immer an John Lennon erinnert wird….).

Da könnte nun das ein oder andere Lieblingsstück in meine „Sammlung“ schwimmen…

Danke Alexandre Herchcovitch!

 

Fotos: Textilwirtschaft/Martin Veit; Zimbio

 

Japanische Kampfhörspiele – Luxusvernichtung

2009 November 11
von archdukechokula

Japanische Kampfhörspiele - Luxusvernichtung

gehe vor die türe, lehne dich gegen die da oben auf/genieße deine Freiheit, indem du zigarette rauchst“

Wer ein Fan der extremeren Musik ist und zugleich nichts gegen ein paar intelligente und sozialkritische Texte hat, kommt früher oder später nicht um die Japanischen Kampfhörspiele herum. Seit 1998 bereits machen die Jungs erfolgreich durchweg sehr gute Grindcore Alben mit deutschen Texten, die, wenn man sie denn versteht, so gar nicht das Klischee bedienen extremer Metal sei ausschließlich für die einfachen Gemüter bestimmt. Nach „Rauchen und Yoga“, welches ihr Label als ‘Grindpop’ betitelt hat, legen JaKa dieses Jahr gelungen mit einem Album nach, dessen Inhalt zwar nur bedingt als Musik zu bezeichnen ist, aber doch mit das beste deutschsprachige Album ist, das dieses Jahr veröffentlich wurde.

„endlich freitag/endlich comedy/endlich lachen/nichts mehr machen/kopf bleibt aus/auch zuhaus“ (Freitag)

Innerhalb von gerade einmal 36 Minuten werden dem geneigten Hörer insgesamt 54 (!) Songfragmente präsentiert, die teilweise unter einer Laufzeit von 10 Sekunden bleiben und eine extrem hohe Aufmerksamkeitsspanne erfordern, da man sonst außer Geschrei nicht viel mitbekommt. Easy Listening sieht anders aus. Mag das Vorgängeralbum doch für JaKa Verhältnisse ungewohnt melodisch und eingängig gewesen zu sein, so sehr wird doch der nichtsahnende Fan hier überrascht: humoristische Texte wie „Metallica“ bilden die Ausnahme, da teils bitterböse die heutige Gesellschaft Deutschlands kritisiert wird und dabei ordentlich gegen Kapitalismus, Überwachungsstaat und Voyeurismus ausgeteilt wird. Insgesamt ein sehr gutes Album der Japanischen Kampfhörspiele, die für mich nach wie vor zur Speerspitze deutschen Extreme Metals gehören.

Alles muss man selbst erschaffen…!

2009 November 9

Zu dieser Kategorie gehört leider auch das Leben in einer märchenhaften Umgebung.

Deswegen stelle ich jetzt mal ein paar Artikel vor, die ein bisschen dazu beitragen können sich wie in einem Märchen vorzukommen.

Das erste was mich hellauf begeistert hat ist dieser tolle Regenschirm, bei Pinja erhältlich. Aufgrund der Form fühlt man sich selbst bei Regen wie in einem Schlosstürmchen.

Man kann dann in Ruhe die Aussicht nach allen Seiten genießen und bleibt trocken. Ausserdem weiß aufgrund der Aufschrift jeder mit wem er es hier zu tun hat… Fräulein Wunderbar…!

Fräulein Wunderbar - lila - pinja

Doch um in das Schlösschen zu kommen, wenn man angekommen ist, braucht man (früher und noch heute) einen Schlüssel.

Es ist bei einsamen Schlüsseln oft der Fall, dass sie in der Tasche untergehen und kaum aufzufinden sind.

Um das jedoch zu verhindern, gibt es hier den passenden Schlüsselanhänger.

Nein… ich korrigiere, die passenDEN Schlüsselanghänger.

Schlüsselanhänger (3)

Den hier oben habe ich auf Stylealbum gefunden.

Schlüsselanhänger von PinjaSchlüsselanhänger von Pinja

Diese beiden sind bei Pinja zu bekommen.

Schlüsselanhänger - hokohokoSchlüsselanhänger - hokohoko

und wem das noch zu unsicher ist und wer lieber eine Beschriftung für die jeweiligen Schlüssel benötigt findet zum Beispiel sowas bei hokohoko.


Fotos: Pinja; Stylealbum; hokohoko

…man muss sich ja schließlich auch….

2009 November 9

… in den eigenen vier Wänden wohl fühlen oder etwa nicht?


Deswegen hab ich hier mal einen wirklichen Leckerbissen.

Etwas kitschig werden nun viele sagen aber zu einem Essbereich, der insgesamt schlicht und modern gehalten ist, sähe diese Tisch-Stuhl-Konstellation wirklich sehr appetitlich aus!

Und aufgrund der Tatsache, dass alles Schwarz ist kann man unglaublich viel dazu kombinieren!

Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen….

Esstisch, gesehen bei Impressionen

Diesen Tisch im Barock Stil habe ich bei Impressionen gesehen.

Marcel Wanders - Two Tops Table

Dieses sehr ähnliche Modell gibt es bei moooi oder abovo. Der Designer ist Marcel Wanders und der Tisch nennt sich Two Tops Table.

Sehr praktisch, wenn man den Laptop schnell mal verschwinden lassen muss.

Maarten Baas - Smoke Dining Chair

Sehr passend dazu, dieser Stuhl von Maarten Baas. Zu ergattern ist er bei bonluxat oder auch bei moooi.

Maarten Baas - Smoke Chair

Und für die gemütlichen Stunden nach dem Essen und um die vorangegangene Kost mit einem Apéritif zu vollenden ist dieser Sessel (ebenfalls über bonluxat oder moooi zu finden) von Maarten Baas der perfekte Abschluss.

Fotos: bonluxat; Impressionen; abovo; moooi

Gutes Hören mit Design

2009 November 3

Es ist nun schon eine ganze Weile her, als der Trend anfing.

Old- School- Kopfhörer.

Ziemlich egal wo man hinguckt, es gibt sie an so ziemlich allen Menschengruppen, Orten und in vielen Läden zu sehen.

Ob im Anzug, zum Hip-Hop-Outfit, zum eleganten Kleidchen, zum mädchenhaften, beim Trachten Look und auch ältere Leute tragen inzwischen große Kopfhörer.

Hierbei gilt das Motto: „Je auffälliger und schriller, desto besser.“

Gott sei Dank gibt es ‚WeSC’ heißt es dann oft.

Denn wenn es um ausgefallene Designs geht, wird man bei „WeAreTheSuperlativeConspiracy“ mit ziemlicher Sicherheit fündig!

Auch ich bin dieser Marke verfallen, sie hingen da, unschuldig und schriehen förmlich „Teste mich und kauf mich!“.

Jedoch habe ich mich für ein eher unauffälliges Design entschieden.

Diese hier…

Bild 079

…kann ich „mein“ nennen!

Um aber einen Überblick an Möglichkeiten zu schaffen habe ich hier mal eine Kleinigkeit zusammengestellt:

Gutes Hören mit Design

Das wären die farbenfroheren Varianten.

Ich kann auch nicht klagen und würde jedem, der mich fragt nach wie vor sagen „Die sind gut. Gute Klangqualität und sie sitzen wie sie es sollen.“

Da gibt es dann natürlich noch mal preisliche Unterschiede und auch die Qualität wird sich vermutlich etwas unterscheiden doch ich bin mit denen zufrieden, so wie sie sind.

Nun ist mir jedoch ein anderes Exemplar, von einer anderen Firma untergekommen und ich gerate ins schwanken…

Soll es das Paar noch sein oder reicht das doch schlichte Schwarze und mehr brauche ich wirklich nicht? Ist es nicht schön eine Ausweichmöglichkeit zu haben und sollte ich nicht doch das Zweite Paar kaufen?

Ich befürchte ich werde schwach.

Denn durch eine Kommilitonin wurde ich einem Paar von Panasonic vorgestellt und bin durchaus verzückt.

Der Name dieses gut gebauten, wohlgeformten und farblich sehr angenehmen Exemplars?

RP-HTX7

Ja okay, ich gebe zu. Das klingt vielleicht nicht so schön, eher technisch und wie ein Name eines Roboters doch guckt es euch erst einmal an und entscheidet dann, „Ist denn der Name wirklich so wichtig?“

rp-htx7-r1

NEIN!

Hier überzeugt euch nochmal selbst:

rp-htx7-g1rp-htx7-a

rp-htx7-crp-htx7-p1

Nun mal wirklich, klingt der Name nicht auf einmal wie Musik in den Ohren…?

In diesem Sinne.

Allen einen schönen Abend!


Fotos: WeAre; Panasonic

Gallows – Grey Britain

2009 November 1

„Forget what the papers read, safe in your house while another kid bleeds“

Während das zweite Album der englischen Band Gallows wahrscheinlich für die meisten Fans von Old School Hardcore eher zugänglich ist als das erste, ist es doch für den durschnittlichen Freund von radiotauglicher Musik alles andere als leicht verdaulich. Während andere temporäre Hardcore Punk Bands wie Converge den Stil von klassischen Hardcore Bands wie Black Flag oder Minor Threat mit Elementen von Metalcore vermischt haben, um einen kongenialen, wenn auch auf Dauer schwer hörbaren Hybrid zu erschaffen, der gemeinhin als Mathcore bekannt ist, hätte Grey Britain auch vor 20 Jahren erschienen sein können.

Das Album beginnt mit The Riverbank, das von brandenden Wellen und Streichern eingeleitet wird und dank seiner Spielzeit von unter 3 Minuten und der rotzigen Stimme von Frank Carter, der sich eher als Tättoowierkünstler und nicht als Musiker sieht, bekommt man gleich einen Vorgeschmack auf das, was man in den nächsten 52 Minuten geboten bekommt.

Die weiteren Songs entwickeln obgleich ihrer ungleichen Spieldauer – von 2 bis 7 Minuten ist alles vertreten – ein kritisches Bild der Gesellschaft Großbritanniens, die von Frank Carters Stimme und plastischen Texten selbst dem begriffsstutzigstem Hörer ins Gesicht gespuckt werden, sodass man neugierig auf das ursprüngliche Artwork von Grey Britain ist, welches nicht veröffentlicht wurde, da es u.a. gewaltverherrlichend war (http://i199.photobucket.com/albums/aa150/literal_profanity/Fullscreencapture31052009202803bmp.jpg). Das Highlight des Albums ist in der Mitte des Albums zu finden: The Vulture (Acts I & II) wird von einem dem ersten, ruhigen Akt eingeleitet, in dem Carter, nur von einer Akustikgitarre begleitet, von verfrühten Toden von Kindern berichtet, die vor ihren Eltern sterben. Im Zweiten Akt legt des Stück an Tempo zu und es wird wieder in bekannter Gallows Manier von dem Schicksal eben jener Kinder berichtet. Besonders gefällt mir auch das knapp 3 Minuten kurze Grave mit Biffy Clyros Simon Neil, deren neues Album kommenden Monat erscheint und dessen weiche Stimme perfekt mit Carters heißerem Schreien funktioniert.

Insgesamt gefällt mir das selbstzerstörische und düstere Bild sehr gut, das Carter und seine Bandkollegen hier auf 52 Minuten für längere Zeit ins Bewusstsein brennen können. Auch wenn das Jahr schon fast vorbei ist, hätte ich Grey Britain auch schon im Mai ohne Zweifel zugetraut eines der Alben des Jahres 2009 zu werden: der Mix aus kompromisslosem Old School Hardcore Punk und und Melodien, die auch längerfristig im Gehörgang bleiben macht Lust darauf Gallows einmal Live zu erleben, um den Geist von 80er Jahre Hardcore atmen zu können.

Das leckerste rosa – rote Hemd… verspätet aber endlich da!

2009 Oktober 29
von amelie2ar

Man nehme eine Kastenform (etwa 20 X 30 cm)

bereite für den Schoko-Biskuit folgendes vor:

8 Eier

2 Eiweiß

200 g fein gekörnter brauner Zucker

1 Messerspitze Vanillemark

1 Prise Muskat

100 g Mehl

80 g dunkler entölter Kakao

1 Teelöffel Backpulver

100 g geschmolzene Butter/Margarine

und tue dann dies:

Die Eier trennen und acht Eigelb mit Zucker, Vanillemark und Muskat dickschäumig schlagen und das gesamte Eiweiß schnittfest schlagen.

Mehl, Kakao und Backpulver vermengen und sieben.

1/4 der Mehlmischung behutsam unter die halbe Menge vom Eischnee ziehen.

Auf die Eigelbmischung geben.

Dann abwechselnd den Rest der Mehlmischung und Eischnee unter den Teig ziehen.

Nun in feinem Strahl vom Rand her das Fett unterziehen und in einer gefetteten dünn bemehlten Form  bei 180 Grad auf der mittleren Schiene für 45- 50 Minuten backen.

Dann braucht man für den Bezug wie folgt:

500 g Marzipan (Rohmasse oder französische Masse)

400 g Puderzucker zum Verkneten

4 EL Kirschwasser oder Orangenlikör

Speisefarbe

100 g Puderzucker zum Ausrollen

Spritzguss

und

1 Eiweiß

Nun das Marzipan mit dem Puderzucker und dem Likör/dem Kirschwasser  zu einer festen Paste verkneten.

Für das Etikett und die Knöpfe etwa 50 g von der Masse nehmen.

1/4 der Masse für die Krawatte in gewünschter Farbe einfärben (in unserem Kuchen Fall war es Grün) und den Rest der Masse in der Farbe für das Hemd (bei uns rosa) einfärben.

3/4 der Hemd-Masse auf einer Fläche ausrollen, die mit Puderzucker bedeckt ist und ein Viereck (circa 30 x 40 cm) formen.

Von dieser Masse muss ein etwa 8 cm breites Stück abgeteilt werden, das lang genug ist um den Kragen daraus zu formen (die Enden schräg abschneiden).

Die fertige Hemd-Masse auf den Kuchen heben und die Kanten hübsch, kreativ oder wie es gefällt zusammenfalten.

Dann den Kragen zurechtbiegen und anbringen

Die Masse für die Krawatte so zuschneiden, dass sie etwas länger ist als die Oberfläche.

Man kann natürlich Muster oder Verzierungen durch den Spritzguss auf die Krawatte bringen.

Diese auflegen und die Knöpfe und das Etikett aus dem dafür vorgesehenen Stückchen Masse (naturbelassener Marzipan) formen.

Auf das Etikett kann man ebenfalls noch Verzierungen bringen oder Daten zu dem Hemd.

Das Etikett und die Knöpfe werden mit dem Eiweiß aufgeklebt und nun muss das ganze (am besten über Nacht) nur noch trocknen.