Zurück aus Hamburg :-)

2010 Februar 9

So, das wochenende ist vorbei.

Ich habe mit erstaunen festgestellt, dass Hamburg noch vereister ist als die Stadt in der ich wohne.

Mein Freund und ich sind auf dem Weg zu unseren Freunden mehr gerutscht als gelaufen. Wir haben immer die ungestreute Seite erwischt…

Wie immer sind wir an die Alster gegangen. Im Sommer wird gesegelt und das Literaturhauskaffee aufgesucht und im Winter neuerdings auf der Alster spazieren gegangen und im Literaturhauskaffee haben wir uns aufgewärmt.


Die Behörden haben das Eis allerdings offiziell nicht freigegeben.

Aber es war wirklich sehr schön. Vorallem weil wir meinen kleinen Prinzen und seinen Schlitten mit dabei hatten. Für ihn war es super über den See gezogen zu werden und danach einen Apfelsaft und ein Nutella Brot als abschließendes Ereignis zu bekommen.

Das ist doch wirklich das schönste… große Augen und ein Gesicht voller Freude.


Beeindruckt haben mich die ganzen Jogger, die selbst bei dem Wetter noch ihre Runden laufen.


Jetzt schneit es schon wieder und ich gucke mir gerade nochmal James Dean an.

Wirklich ein Sunnyboy… schade um ihn!

Es gibt doch kaum einen, der die Jeans besser geprägt hat als er.

Und sie stehen ihm wirklich gut.


Amelié

DING…. DING!!! Erinnerung.

2010 Februar 3
von amelie2ar

Nathalie and Sonia Rykiel…

… kommen uns besuchen.

Morgen abend um 22 Uhr auf arte!

Ich denke es wird sich lohnen! Es geht um die Show zu ihrem 40ten Jubiläum. Ich freue mich schon jetzt sehr darauf!

Und rate denen die Sonia Rykiel so mögen wie ich… guckt es euch an!

Amelié!

Victoria B. und ihre Kleider

2010 Februar 3

Ich habe heute rein gar nichts zu tun. Ich habe viel zu lange geschlafen, sitze hier rum und frage mich, was ich machen kann.

Ach wäre doch schon Wochenende. Dann könnte ich schon jetzt Hamburg auf den Kopf stellen. Das habe ich schon so lange nicht mehr getan! Immerhin ein Lichtblick.

An den letzten freien Tagen habe ich sehr viel gepuzzelt, das fordert das Gehirn. Man verblödet nicht so, als wenn man den ständig nörgelnden Fernseher, der eher Schmerzen im Kopf hinterlässt, zum Vertreiben der langen weile einsetzt.

Naja auf jeden Fall habe ich heute Morgen nochmal Style.com durchforstet und bin auf die Roben von der Grammy Verleihung gestoßen.

Das hat dazu geführt, dass ich mit Erstaunen feststellen musste, dass ich Victoria Beckham wieder gekonnt verdrängt habe.

Aus meinem Kopf und auch der Mode. Doch Jennifer Nettles (Musikerin) und Jennifer Hudson haben sie wieder mit ins Boot geholt.


Denn diese beiden Ladys trugen Kleider aus der ready-to-wear collection spring 2010, die in New York zu sehen war.

Ich muss gestehen, dass ich Victoria Beckham nicht besonders mag. Und nun nach dem ich mir die Kollektion angesehen habe, kann ich nicht behaupten, dass ich ihre Mode gelungen finde.

Eher sehr eintönig mit ein, zwei Ausnahmen. Ich habe mal einen Screenshot von Styl.com gemacht um euch zu zeigen wie es im Überblick aussieht.


Wobei ich zugeben muss, Jennifer Nettles sieht in dem roten Kleid sehr hübsch aus!

Nun werde ich die Zeit bis mein Freund von der Arbeit nach Hause kommt sinnvoll nutzen und die Wohnung zu meiner ganz persönlichen Wellness Oase umbauen ;-)

Amelié

Fotos: Style.com

Danke arte!

2010 Januar 29

Danke arte, für diesen wunderschönen Ausflug.

Proenza Schouler.

Bestehend aus zwei gutaussehenden, charmanten und sehr talentierten jungen Kerlen.


Lazaro Hernandez und Jack McCollough.

Ich mag ihre Mode wirklich gerne und kann Anna Wintour nur danken, dass sie solch ein tolles Designerduo entdeckt und gepusht hat.

Es war schön zu sehen, wie die beiden jedes Modell nochmal zurecht rückten bevor es auf den Laufsteg ging und wie viel Spaß ihnen die Arbeit macht.

Man hat richtig gemerkt, dass sie das was sie tun lieben und leben.

Jedes einzelne Teil war perfekt durchgeplant und obwohl sie irgendwo doch ihre eigenen Stile haben passen sie perfekt zusammen und harmonieren unglaublich gut.

Es ist eine wahnsinnig gute Zusammenarbeit vorhanden und es ist viel Spaß bei all dem Tun vorhanden.

Es ging um die Ready-to-wear Collection ‘fall 2009′ und so ist mir nochmal aufgefallen, wie bequem die Klamotten aussahen.


Ich weiß noch ganz genau, dass das auch einer meiner ersten Gedanken war, als ich mir die Bilder angeguckt hatte.

Dieses bequeme Chic und die Mäntel und Jacken, die aussahen als würden sie direkt von den Schultern gleiten. So musste ich des Öfteren schmunzeln, als genau das von interviewten Leuten zu hören war oder als Lazaro und Jack erzählten, dass diese KolleKtion total ‘tragbar’ war.

Das klang irgendwie hübsch. ‘Wearable’.

Doch es trifft wirklich zu.

Schön war auch, dass die Tasche robust, elegant und edel in einem war.


Da kann man nicht drum rum und muss sich einfach Hals-über-Kopf verlieben. Die Romanze sollte man so lange man nur kann bestehen lassen.



Es war der Dritte Ausflug dieser Art und ich habe alle wirklich sehr genossen. Heute Morgen erst habe ich mir nochmal die ersten zwei Teile angesehen (in der Wiederholung) Fendi mit Karl Lagerfeld und Jean Paul Gaultier, ich freue mich wirklich schon jetzt unglaublich auf den 04.02.2010.

Denn da gibt es den 4 und letzten Teil der “Vor der Show…”-Serie von Loïc Prigent. Es wird um Sonia Rykiel gehen, eine meiner Lieblingsdesignerinnen, und um das Fest zum 40-jährigen Bestehen.

Los geht es um 22 Uhr.

Also schon mal in den Terminkalender ein schneidern…. AM DONNERSTAG UM 22 UHR MUSS ICH ARTE GUCKEN! WICHTIG!



Fotos: Style.com

Andreas Emenius & Henrik Vibskov

2010 Januar 26

Es ist Freitag Abend, 19 Uhr.

Wir sind in Bremen, genauer gesagt im Wilhelm Wagenfeld Haus. Das erste was einem auffällt sind zwei große Metall Kugeln, die an der Wand montiert sind und aus denen orange Beutel aus Fallschirmstoff hängen.

Aufgrund des Flyers waren die einem schon nicht ganz unbekannt.

Die Bilder und Ausstellungsobjekte, die ebenfalls im Wilhelm Wagenfeld ausgestellt waren, waren allerdings wie ich finde ziemlich gelungen. Das Fringe Project von Vibskov und Emenius war wirklich gelungen.

Nun fing es an, eine Rede nach der anderen. Wie es dann eben immer so ist auf den Ausstellungseröffnungen.

Leider waren das in meinen Augen keine guten Vorträge und ich war froh, als es dann endlich hieß, dass wir raus in den Innenhof gehen sollten um die Vorstellung von den beiden Künstlern beiwohnen zu können.

Das hat mich leider auch etwas enttäuscht. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet.

Auch draußen stehen drei Kugeln, wieder mit den Orangen “Beuteln”, ausserdem ist auf dem Boden eine Box aufgebaut, mit der die Musik geregelt wird und sie scheint auch Aufbewahrungsort der Utensilien zu sein.

Die beiden Künstler tauchen dick in weiße Kittel eingepackt mit stylischen Holzbrillen auf und laufen umher. Stellen Fahnen auf oder zünden Rauchböller.

Irgendwann, wenn alles soweit ist, werden die Orangen Heißluftballons losgebunden und aufgepustet. Es ging um Einsamkeit, Gefangenschaft und Schizophrenie.

Das war das Ende dieser Vorstellung… und ich habe mich auf die Modeperformance der HfK Bremen gefreut, die ab 21 Uhr zu bestaunen war.

Dazu später mehr.


Fotos: Amelié

Tag 2: Out Of Order oder die Tagung in der HfK Bremen

2010 Januar 26
von amelie2ar

Tag 2 fing später an und hörte früher auf. Genau gesagt ging es um 10:30 los und sollte laut Plan um 15 Uhr beendet sein. Oder eben in die “Chill- Out” Runde übergehen.

Das hat nicht ganz geklappt aber wir hatten auch nur wenig Verspätung wenn man so will.

Es begann mit einem Vortrag von Barbara Vinken mit dem Titel ‘ Systematisches zur Mode‘. Diese Dame hat 4 Kleider Exemplarisch mitgebracht um uns die gewollte “Störung” einmal näher zu bringen.

Margiela, Comme des Garçons und Lanvin waren die mitgebrachten Marken wenn ich mich nicht total irre.

Sie wies zum Beispiel darauf hin, dass das Label durch wiedererkennbares ersetzt wird wie zum Beispiel einem Kreuzstich aus weißem auffälligem Band.

Oder, dass der Reißverschluss als Accessoire benutzt wird. Ganz einfach indem er nicht mehr versteckt wird, sondern extra groß in ein Cocktail Kleid genäht wird.

Naja dies nur als Beispiel zu ihrem Vortrag.

Die anderen Vorträge waren von Annette Geiger [Mode und Zeit - Unmögliche Gegenwart als Prinzip], von der Honey-Suckle Company [mit der Vorstellung von ihren Arbeiten und Projekten], von Gundula Wolter [Restriktion - Distinktion - Inspiration. Bewegungsradien in der Kleidermode] und zum Schluss waren zwei Vertreter der Bare Conductive LTD da und haben uns ihr Produkt vorgestellt.

Dieses Produkt ist durch ein Masters Programm des Royal College of Art von 4 Studenten entwickelt worden und ist eine leitende Tinte, die man einfach auf die Haut auftragen kann.

Fotos: Amelié

Tag 1: Out Of Order oder die Tagung in der HfK Bremen…

2010 Januar 25

… das war Inhalt vieler Menschen an diesem Wochenende, und ich gehörte ebenfalls dazu.

Es ging während dieser 2 Tage um Themen, die alltäglich sind und doch nicht immer auf der Hand liegen.

Zum Beispiel war da der erste Redner ‘Oliver Sieber’, der über seine Arbeit als Fotograf redete.


Er nutzt vor allem die Stile und (sagen wir nun mal salopp) Hobbys von Menschen für seine Fotoarbeiten. Bevorzugt jung Erwachsene, die einer Bewegung angehören wie zum Beispiel der Punk, der Skin, Visual Key oder Cosplay Szene.

Hierbei dreht es sich immer um Mode und teilweise auch Mode die nicht anerkannt wird. Es geht um einen Lebensstil.


Und sind wir mal ehrlich. Eigentlich fotografiert er nur Menschen, die, in den Augen der Gesellschaft, alleine schon durch ihr Äußeres als Störung gesehen werden. Bei Punks und bei Skins sind viele Menschen ablehnend bevor sie wissen, wie die Stimme der Person klingt.

Dann hat er allerdings auch ein Buch nur über Blinde aufgenommen und seine Geschichte dazu erzählt, wie schön das Gefühl ist, wenn man nur nach den inneren Werten wahrgenommen werden kann und das Äußerliche vollkommen uninteressant ist.

Er geht in diverse Lebenssituationen und nimmt Leben auf. Dabei macht er hauptsächlich Porträt-artige Aufnahmen wobei die Fotografierten direkt an der Kamera vorbei schauen.

Ich fand das einen gelungenen Ausflug in das Leben der anderen.


Aber nun weiter zur Tagung.

About My Work! von Oliver Sieber war schließlich nicht der einzige Vortrag.

Es ging um die Wirkung von Khaki und die Geschichte eines (Khaki-)Armee-Hemdes [Khaki - Mode und Schicksal. Ein Beitrag zur Farbenlehre von Harry Walter];

das Phänomen der Camouflagemusterentstehung (vom Chic zum Tarn zum Chic) und die Nutzung auf den Laufstegen dieser Welt [Battlefield Chic von Thomas Oláh];

die Art, wie Celebrities und die Modewelt ticken und zusammengehören [ Celebrity culture and the fashion system von Pamela Church Gibson];


die Problematik, was das Wort Beauty alles anrichten kann, was es eigentlich bedeutet und wie Künstler damit umgehen und es darstellen [Beauty - an ugly word? von Elisabeth Lebovici];


Drogen, Magersucht, Selbstmord und wie die Mode damit zusammenhängt oder das Leben diktieren will [All's in order: "out of order" fashion's inability to divest of power von Terre Thaemlitz];


und das Geheimnis der Knitting Circle, dem Stricken, Sticken und Nähen überhaupt [Verstrickt und Zugenäht? Handarbeit als ästhetische, politische und strategische Figur]


Fotos: Amelié

Lena Hoschek

2010 Januar 20

Ich muss gestehen, dass dieser Name allein mich schon so begeistert hat, dass ich nicht anders konnte als die Frau hier zu erwähnen.

Denn ich habe einen Bekannten, dessen Namen Hoschi ist.

Das fand ich wirklich mehr als wunderbar. Noch viel erfreuter war ich, als ich dann feststellen durfte, dass mir ihre Klamotten auch noch gefallen haben. Diese Fotos sind von der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin autumn/winter 2010.


Klasse Stil.


Super Gwen-Stefani-Lippenstift.


Und Erinnerungen an Kate Beckinsale in Pearl Harbor.


Das ist super. Vorallem weil dieser Film in kürze wieder im Fernsehen läuft und ich ihre Outfits immer so gerne angucke.

Ausserdem ist Josh Hartnett ja auch nicht von schlechten Eltern und da gibt es doch einiges zu gucken. :-)

Simsalabim,

Amelié.

Noch mehr Hut ist gut.

2010 Januar 19

Danke liebes Zeit Magazin!

Hier nun etwas neues in Bezug auf Hüte. “Schmitthut – a hat is a message for the sky.”

Wie ich finde eine klasse Aussage. Man sollte wirklich mehr Nachrichten an den Himmel verschicken und hier ist nun, nach Kinomo, eine weiter Möglichkeit noch an ein paar Nachrichten zu bekommen.

Besonders schön fand ich diese Flieger Mütze. Da fehlt dann nur noch das alte Propellerflugzeug!

Hier das passende Exemplar in rot – weiß.

Viel Spaß damit wünsche ich.

Amelié.

Foto: schmitthut, deutsches-museum

Hunkemöller for Lady Death?

2010 Januar 11
von amelie2ar

Gerade erst, vor kurzem, hatte ich eine Unterhaltung und Besichtigung diverser Dessous – Shops.

Da ich jedoch lediglich die Begleitung und Beraterin war hatte ich viel Zeit um mich umzugucken. Das habe ich auch getan. Es sind mir ein paar Interessante Dinge untergekommen.

Dazu sollte man sagen, dass wir nur in Läden waren wie Triumph oder auch Hunkemöller. Nicht bei Beate Uhse oder etwas in der Art.

Dennoch gab es Slips, die hinten mit einem Loch verziert waren. Und ich muss ehrlich gestehen, schön sah das nicht aus.

Vor allem musste ich dann an die Mädchen denken, die ihre Hosen immer ein wenig zu klein kaufen, keinen Gürtel nutzen oder einfach so runterrutschen lassen und dieses ignorieren. Denn da sieht man schließlich immer ein Stück mehr als man sehen möchte.

Es gab dann aber auch schöne Varianten bei denen der Neckholder BH zu dem haltenden Seil noch eine Art Kette hatte, die durchaus ein schönes Dekolleté machen kann.


Aber darum geht es eigentlich nicht. Denn beim rum sehen ist mir etwas aufgefallen.

Und zwar das hier.

Das lies mich unweigerlich an eine Comic Figur denken. Und zwar an Lady Death. Leider fehlen hier die Stulpen für die Arme. Aber dennoch passt es wie ich finde gut zu ihr.


Wäre wohl eine Idee für ein sehr freizügiges Kostüm ;-) .

Einen schönen Wochenstart,

Amelié.

Foto: hunkemöller, media.comicvine